Rollen-Konflikte nicht ausgeschlossen

Geschrieben am 09.09.2008

lupeInter-Rollen-Konflikte… eine Begrifflichkeit mit der Soziologen und Psychiater wohl am ehesten etwas anfangen können.
Tatsächlich besagt sie folgendes: eine Person verkörpert innerhalb ihrer verschiedener Lebensbereiche, beispielsweise Familie und Beruf, verschiedene Rollen. Auch innerhalb eines Bereiches wie des Berufes kann ein Einzelner wiederum differente Rollen inne haben. Besagte Rollen lassen sich optimalerweise überein bringen und verursachen nicht zwingend Konflikte. Diese können jedoch gerade für einen Praxisinhaber schwerwiegende Folgen haben, denn allein innerhalb seines Praxisgefüges hat er verschiedene Rollen inne, deren Zielsetzungen mitunter äußerst konträr aufgestellt sind.
Diese Konfliktsituationen hat Frau Riemann in den nachfolgenden Artikeln ein wenig näher dargelegt.

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Zwischen ökonomischen Richtgrößen und ethischen Pflichten

Geschrieben am 09.09.2008

lupeSelbstständig sein in der eigenen Praxis, Verantwortung übernehmen müssen und wollen für den Kurs des Schiffes und die Crew – das ist für viele auch in der Medizin immer noch ein erlebbarer Traum.
Für diejenigen die ihn bereits verwirklicht haben eröffnen sich oftmals noch ganz andere Horizonte – mitunter auch Abgründe.
Die Neugründung oder Übernahme einer Praxis macht den Arzt gleichzeitig zum Unternehmer und als solcher muss er seine ethischen Pflichten und medizinischen Interessen mit den ökonomischen Notwendigkeiten des Praxisalltags überein bringen. Jedoch sind die wenigsten vorbereitet auf den Dschungel an Möglichkeiten aber auch Fallstricken die sie erwarten könnten.
Ulrike Riemann erläutert in ihrem zweiteiligen Artikel “Von der Vision zur Erfolgskontrolle” die einzelnen Bausteine einer strategischen Planung zur Sicherung und Steuerung der wirtschaftlichen Aktivitäten mit Hilfe der Balanced Scorecard.

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