Zahnärzte wollen Freiberufler bleiben
Ob nun im Gespräch mit Kunden, auf Vorträgen oder aber in kleinen Gesprächsrunden: immer wieder wird über die sich veränderten Anforderungen an Zahnmediziner, vor allem jene in eigener Praxis, gesprochen. Diese Veränderungen beziehen sich auf verschiedene Bereiche, respektive bestimmte Themenkomplexe stärker und andere weniger stark. Auf jeden Fall sind demografische Veränderungen ebenso wichtige Einflussfaktoren wie die Epidemiologie, die “medizinische Kultur” oder die Arbeitsbedingungen in Praxen. In einer jüngst veröffentlichten Studie des Informationsdienstes des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) in Köln haben drei Autoren, Dr. Wolfgang Micheelis, Barbara Bergmann-Krauss und Prof. Dr. med. dent. Elmar Reich, ein Forschungsvorhaben realisiert, welches Aufschluss darüber geben möchte, wie sich Zahnärztinnen und Zahnärzte heutzutage mit den genannten Veränderungen auseinander setzen.
Die Studie mit dem Titel “Rollenverständnisse von Zahnärztinnen und Zahnärzten in Deutschland zur eignen Berufsausübung – Ergebnisse einer bundesweiten Befragungsstudie” kommt im wesentlichen zu dem Schluss, dass sowohl männliche als auch weibliche Kollegen eine grundsätzlich positive Einschätzung ihrer Berufsausübung abgeben. Auf die oben angesprochenen Themen und Herausforderungen reagieren Männer und Frauen, ältere und jüngere Kollegen mit flexiblen und zumeist homogenen Strategien, die sich grob unter die Stichpunkte Fortbildung, Spezialisierung vs. Generalisierung und Kooperationsmodelle aufgliedern lassen.
Die Studie steht seitens des IDZ hier als PDF zur Verfügung.
Ein weiteres Mal ist fest zu stellen, wie wenig bisher Diversifikation über strategische Aufstellung einer Praxis, sowie Marketingmaßnahmen und -pläne noch immer unter den Medizinern verbreitet sind. Dennoch ist “Werbung” ein Feld, in dem der Berufswettbewerb als recht hoch empfunden wird, etwa ähnlich wie das Verhalten zu Patienten oder die Preisgestaltung (vgl. Studie, S. 20, Tabelle 16: Bereiche, in denen der Berufswettbewerb stattfindet”).
Etwas Selbstgemachtes zu Weihnachten
Zum vergangenen Weihnachtsfest 2009 standen wir, wie die meisten anderen Unternehmen bereits ab dem Frühsommer, nach dem Motto ‘nach Weihnachten ist vor Weihnachten’, vor der Frage, was in diesem Jahr als Kundenpräsent in Frage käme. Es sollte was spannendes sein, was mit Schokolade und was zum Spielen – um die bekannte Trias bei zu behalten. Und zu teuer darf es natürlich auch nie sein. Nun liegt es nahe, in einer Agentur besonders kreative Ideen zu erwarten und wir hielten uns schliesslich an das was unsere Eltern uns als Kinder sagten: “Kind, du brauchst doch nichts kaufen, wir freuen uns mehr über was Selbstgemachtes.” Nun ja, wenn man in einer Werbeagentur etwas selbst macht, hat das in der Regel wenig gemein mit Wachsmal-Bildern, Kastanien-Männchen oder einem Salzteig-Klingelschild.
Wie schon so oft festgestellt, freuen wir uns besonders an Dingen die unsere Sinne berühren, wir arbeiten mit Emotionen auf der Basis von Visualität. Im vergangenen Jahr hatten wir unseren Kunden akustische Freuden in Form einer selbstproduzierten CD zuteil werden lassen, in diesem Jahr entschieden wir uns für die gustatorische Abteilung. Und weil es in unseren Reihen einige ebenso begeisterte wie fähige Hobbyköche gibt, wurde es ein Kochbuch. Es wurde diskutiert wie es aus zu sehen habe und schliesslich entschieden, ein Festtags-Menü für 4 Personen zusammen zu stellen, was gut nach zu kochen wäre und in seiner Zusammenstellung problemlos Anwendung fände. Einen Clou sollte es zusätzlich haben: Die Hauptzutaten sollten, in Anlehnung an unser Metier, alle weiß sein. Und so kochten und probierten wir, kauften ein und bereiteten vor, bis schliesslich im Fotostudio unseres Fotografen die Fotosession anstand. Die projektverantwortliche Grafikerin, Pina Gertenbach, sowie unsere Kreativ-Geschäfstführerin Rabea Hahn übten sich 16 Stunden lang in FoodStyling. Sie rollten Nudelteig in der Studioküche, brieten Rinderfilets, fixierten Ravioli geheimnisvoll in der Vertikalen und hatten Mühe, das Parfait unter den Studiolampen schnell genug ab zu lichten, bevor es zerlief.
Heraus kam WHITECOOKING – ‘Geschmacksache’. Und weil wir so stolz darauf waren, ein so hochwertiges und ansprechendes Kochbüchlein selbst produziert zu haben, stellten wir es der Spitzenköchin Léa Linster vor, die es uns gerne signierte und uns das Prädikat ‘mit Liebe’/'avec Amour’ zusprach. Und das war es wirklich, unser Weihnachtsgeschenk 2009: mit Liebe gemacht.
Rückblickend haben wir bisher nie eine solch überwältigende Rückmeldung zu einem Kundenpräsent erhalten, allein das war den Aufwand schon wert.
Inzwischen überlegen wir für Weihnachten 2010… ganz sicher wird es auch dieses Jahr ‘avec Amour’ sein.
Hier ein Eindruck vom Making of:
Das fertige Kochbuch:





