Fortbildungsseminar in München
Wir sind Praxis-Profis. Wir sind allerdings nicht die einzigen Praxis-Profis, denn um eine Praxis erfolgreich zu führen, und gegebenenfalls eines Tages zu erweitern, bedarf es weit mehr als einer guten Außendarstellung und entsprechender Marketingaktivitäten. Es geht darum, den gesamten Ablauf und alle notwendigen Prozesse so effizient wie möglich zu gestalten, ein komplexes System zu schaffen und gut zu organisieren, damit es sich weiter entwickeln kann. Zu beachten sind gesetzliche Rahmenbedingungen, persönliche Dispositionen und viele weitere Einflussfaktoren, die Praxisinhaber fordern – und das weit über die medizinischen Kompetenzen hinaus, in denen sie ausgebildet werden. In einem bislang lockeren Verbund haben sich verschiedene Profis aus Praxen für selbige zusammen geschlossen, um in München ein Fortbildungsseminar ab zu halten, für das die Teilnehmer auch Fortbildungspunkte sammeln können. Am 26. und 27. März 2009 werden in München die Themenkreise QM und Hygiene, Unternehmensförderung und KfW-Information, Marketing, Medien-, Urheber- und IT-Recht, Personalführung, sowie medizinische Abläufe und Medizintechnik in der EDV abgedeckt. Wir werden Sie weiterhin in diesem Blog über das weitere Voranschreiten unseres Expertenkreises unterrichten.
Hier eine kurze Vorstellung der Referenten:
Diana Bernardi/Medconsiliarius
Kathrin Berger/ Kanzlei Dr. Palzer Berger Wüst
Vorsicht vor pauschalen Ratschlägen!
Wir unterhalten diesen Blog unter anderem, um die Erfahrungen und das Know How unseres Alltags mit einem breiteren Publikum teilen zu können. Daher möchte ich heute einmal mehr auf ein Thema hinweisen, welches in regelmäßigen Abständen für Verwirrung, wenn nicht sogar Stress führt. Und das völlig zu Unrecht…
Das Jahr nähert sich derzeit seinem Ende und die Damen und Herren, die gerne ihre Werbeflächen verkauft bekommen möchten melden sich in immer kürzeren Abständen, um Ihnen noch in letzter Sekunde wohlwollend attraktive Flächen zugänglich zu machen. Hierbei handelt es sich um Anzeigen und Artikel in Zeitungen, Zeitschriften, Telefonbüchern, Web-Verzeichnissen oder auch Plakatflächen in Parkhäusern. Immer wieder werden Artikel publiziert, die sich auf solcherlei Werbeflächen und deren berufsrechtliche Aspekte beziehen und die Autoren haben sicher recht damit, immer wieder darauf hin zu weisen, dass bedacht werden sollte, in welcher Form eine Praxis sich präsentiert. Immer wieder weisen wir im Rahmen unserer Projekte darauf hin, dass nur ein Teil aller zu bedenkenden Einflussfaktoren die für oder gegen eine solche Werbemaßnahme sprechen pauschal zu beurteilen sind. Relevant ist häufig nicht das Medium selbst (TV, Radio, Parkhaus-Plakat, Leuchtkasten, Videoboard etc.), sondern sehr viel eher die Art und Weise, wie eine Praxis sich im Rahmen dieses Mediums präsentiert. Daher: keine Angst vor Anzeigenflächen oder Leuchtkästen. Lassen Sie jedoch auf jeden Fall Werbemaßnahmen von einem Medizinrechtler prüfen und versuchen Sie nicht, anhand eigener Interpretation heraus zu finden, was zulässig ist und was nicht. Fragen? Fragen!
Empfehlung in Sachen Praxisarchitektur
Neuigkeiten aus dem Netzwerk: seit kurzem bereichert das renommierte Architekturbüro Rischko aus Odenthal im Rheinland unser sorgfältig gepflegtes Expertennetzwerk. Das Team um Oliver Rischko hat sich auf ideenreiche Praxisarchitektur für Arzt, Facharzt und Privatklinik sowie anspruchsvolles Interior Design spezialisiert und ergänzt sich insofern hervorragend mit den Leistungen und Ansprüchen von WHITEVISION. Rischkos Architekten finden Sie unter www.rischko.com
Rollen-Konflikte nicht ausgeschlossen
Inter-Rollen-Konflikte… eine Begrifflichkeit mit der Soziologen und Psychiater wohl am ehesten etwas anfangen können.
Tatsächlich besagt sie folgendes: eine Person verkörpert innerhalb ihrer verschiedener Lebensbereiche, beispielsweise Familie und Beruf, verschiedene Rollen. Auch innerhalb eines Bereiches wie des Berufes kann ein Einzelner wiederum differente Rollen inne haben. Besagte Rollen lassen sich optimalerweise überein bringen und verursachen nicht zwingend Konflikte. Diese können jedoch gerade für einen Praxisinhaber schwerwiegende Folgen haben, denn allein innerhalb seines Praxisgefüges hat er verschiedene Rollen inne, deren Zielsetzungen mitunter äußerst konträr aufgestellt sind.
Diese Konfliktsituationen hat Frau Riemann in den nachfolgenden Artikeln ein wenig näher dargelegt.
Zwischen ökonomischen Richtgrößen und ethischen Pflichten
Selbstständig sein in der eigenen Praxis, Verantwortung übernehmen müssen und wollen für den Kurs des Schiffes und die Crew – das ist für viele auch in der Medizin immer noch ein erlebbarer Traum.
Für diejenigen die ihn bereits verwirklicht haben eröffnen sich oftmals noch ganz andere Horizonte – mitunter auch Abgründe.
Die Neugründung oder Übernahme einer Praxis macht den Arzt gleichzeitig zum Unternehmer und als solcher muss er seine ethischen Pflichten und medizinischen Interessen mit den ökonomischen Notwendigkeiten des Praxisalltags überein bringen. Jedoch sind die wenigsten vorbereitet auf den Dschungel an Möglichkeiten aber auch Fallstricken die sie erwarten könnten.
Ulrike Riemann erläutert in ihrem zweiteiligen Artikel “Von der Vision zur Erfolgskontrolle” die einzelnen Bausteine einer strategischen Planung zur Sicherung und Steuerung der wirtschaftlichen Aktivitäten mit Hilfe der Balanced Scorecard.






