Social Media in der Praxis
Wir hatten uns bereits mehrfach mit dem Thema Social Media in der Praxis befasst… unter anderem im Zusammenhang mit Praxis-Blogs, aber auch Facebook und Bewertungsportale wie Jameda wurden bereits behandelt. In der Zwischenzeit sind einige unserer zahnmedizinisch praktizierenden Kunden in das Thema Social Media eingestiegen – und das mit großem Erfolg. Herr Dr. Schindler beispielsweise berichtet regelmäßig via News-Blog in den Feed und teilt Hintergründiges zur Praxis ebenso wie zahnmedizinische Inhalte. Herr Dr. Dr. Peter Schmid aus Neu-Anspach tut es ihm gleich, auch die Avadent Clinic aus Bad Homburg und die Lux Zahnärzte in Mannheim. Social Media in die Kommunikation ein zu beziehen bedeutet indes nicht, ohne Plan und Ziel die eigenen Freunde zu zwingen, die Fanpage zu “liken”. Social Media bedeutet im allerersten Schritt, sich der Palttformen derer man sich bedient und ihren Gesetzmäßigkeiten zu widmen, zu verstehen wie sie funktionieren und die ganz eigene Sprache dieser Portale zu lernen. Der Return on Investment ist dabei in der Tat zunächst schwer zu beziffern. Dennoch: diese Tools erhöhen die Reichweite unserer Kunden um ein vielfaches - und somit auch die Möglichkeiten Botschaften zu platzieren. Nichts desto weniger darf man sich einer Sache absolut gewiss sein: Quantität ist nicht alles. Man sollte sich dessen bewusst sein, dass 5000 Fans als Zielsetzung zwar nicht verkehrt sind, versuchen wir doch, die jeweilige Marke entsprechend zu entwickeln, sie auf zu laden mit den Werten und Inhalten, gleichzeitig aber auch die “Qualität” der Fans wichtig ist. Insofern sind Plattformen wie Facebook nicht zum Vertrieb gedacht, sondern dem Dialog gewidmet. Im Rahmen von Praxis-Workshops entwickeln wir gemeinsam mit den Social Media – Beauftragten der Praxen ihre Strategie und unterstützen dabei, dieses Medium richtig und zielführend zu handhaben.
Denn ganz am Ende dieser Anstrengungen steht natürlich dann doch wieder die monetäre Auswirkung und das Ziel Kunden zu gewinnen und zu binden. We like
Hoch im Norden ist es kühl…
Nun ja, momentan trifft das ja durchaus auf das gesamte Bundesgebiet zu, unabhängig von geografischen Gegebenheiten. Aber wir wollen nicht über den nicht stattfindenden Sommer klagen, sondern uns über den durchaus stattfindenden Online-Gang unseres Schützlings freuen. Und der gehört zur Praxis von Stefan Laser in Kiel. Herr Laser hat uns von Anfang an seine Begeisterung für die Metapher des Baumes mitgeteilt. Dementsprechend haben wir uns bei der Gestaltung des Logos von dieser Idee inspirieren lassen und sind auch hinsichtlich der Gestaltung des Webauftrittes diesem Sujet treu geblieben. Wer sich davon überzeugen möchte, dass ein “natürliches” Thema nicht nach Jute-Tasche und ökologisch korrektem Reformhaus-Look aussehen muss schaut hier vorbei. Kurze Anmerkung: wir haben natürlich nicht das geringste Ressentiment gegenüber Jute oder Reformhaus
Gleichzeitig können wir hier ein Exempel statuieren: eine Webvisitenkarte als Vorstufe zur voll ausgebauten Hauptseite ist ein wichtiger Faktor in mehrerlei Hinsicht. Einerseits ist es klug, eine URL so früh als möglich in Betrieb zu nehmen und zumindest ein Kleinstmaß an Content darauf zu hosten, um später eine gute Ausgangsbasis für das Such-Ranking zu generieren. Weiterhin suchen Patienten einer bereits laufenden Praxis freilich bereits nach einer Kontaktmöglichkeit, Online-Profile bei Jameda oder DocInsider inklusive. Daher gilt: je früher eine Webpräsenz vorhanden ist, die auch direkt das Look & Feel der Praxis transportiert, desto zuträglicher ist das für die Entwicklung und Etablierung der Marke. Da sind 1&1-gestaltete “Under Construction” – Schilder eher kontraproduktiv zu bewerten… Sorry, United Internet AG… PS: Vorbildlicherweise findet man die Praxis auch bei Facebook: Praxis Stefan Laser. Gefällt uns.
Der Live-Ticker zur Praxis-Gründung
Eine schöne Idee hatte Zahnarzt Paul Lee aus Berlin: die Praxisgründung, zunächst in Berlin geplant, inzwischen in Luxemburg und Trier, dokumentiert er in seinem eigens zu diesem Zwecke eingerichteten Blog, kombiniert mit einem Twitter-Account. Hier können Patienten und Partner mit verfolgen, wie sich Lee mit Zulassung, Mitarbeiter-Suche und dem Erlernen von Französisch und Letzebuergesch auseinander setzt. Auch private Aspekte, wie die Herstellung von Holunderblütensirup, den es zur Eröffnung mit Sekt geben wird, werden hier eingebracht und so frühzeitig eine Bindung geschaffen. Der Behandler gewinnt an Profil und Tiefe, bleibt nicht einfach der Praxisinhaber, sondern vor allem greifbare Person. Für seine Berliner Patienten, die er nach wie vor in der bekannten Praxis KU64 nach individueller Vereinbarung behandelt, ist er so stets erreichbar, was auch zahlreiche Zuschriften und Kommentare dokumentieren. Clever & Smart, finden wir
Oralchirurgische Praxis Dr. Schindler: CD WHITEVISION, Architektur pd raumplan
Mit manchen Kollegen lassen sich tatsächliche Visionen umsetzen: die Zusammenarbeit von pd raumplan und WHITEVISION für den Kunden Dr. Schindler in Straubing verlief sehr erfolgreich. Im Prinzip stellt sich im Projektverlauf immer wieder die Frage inwiefern sich die Bereiche Praxisarchitektur und Praxismarketing/Corporate Design über- oder beschneiden. Im Rahmen eine Fachartikels hatten wir diese Frage bereits einmal analysiert und durchweg positiv bewertet. Beide Disziplinen bauen aufeinander auf und arbeiten mit den Entwicklungen des jeweils anderen Bereichs, was erheblich erleichtert wird wenn sich beide Dienstleister in Stil und Sichtweise ähneln. Dies wiederum ist relativ wahrscheinlich, sofern der Kunde schlüssig und stringent hinsichtlich seines eigenen Stils auswählt. In diesem Fall hat sich das für uns und Branchen-Koryphäe pd raumplan aus Köln bewahrheitet und führte zu einem absolut sehenswerten Objekt für unseren Kunden Dr. Schindler, der eine ausschliesslich oralchirurgisch orientierte Überweiser-Praxis führt.

Praxis 2.0 Teil II: wie iPads individualisiert werden können
Bereits Anfang des Monats hatten wir Apples iPad ins Zentrum unserer Betrachtungen gerückt (hier nachlesen). In der Tat bietet Mr. Jobs´ Schmuckstück so einiges was sich gut in der Praxis, von oder für Patienten nutzen läßt. Beim letzten Mal stellten wir die Jameda-App vor, die inzwischen auch im Apple-Store erhältlich ist. Sie bietet die Möglichkeit, einerseits eine kleine individualisierbare Unternehmenspräsentation ähnlich einer Mini-Website auf dem iPad zu präsentieren, gleichzeitig können damit individuelle Patientenumfragen und Praxisbewertungen erhoben und verwertet werden. Heute denken wir einen Schritt weiter: wer in seiner Praxis ein iPad für oben genannte oder andere Funktionen verwenden möchte, hat die Option, das iPad insgesamt an das Praxiserscheinungsbild an zu passen. Wie das? Beispielsweise bei Gelaskins stehen umfangreiche Funktionen für nahezu alle Modelle der aktuellen portablen Kommunikation zur Verfügung, mittels derer die Außenhülle der Geräte individuell gestaltet werden kann. Eine spezielle 3M Vinyl-Folie mit dem gewünschten Motiv kann konfiguriert und bestellt werden, muss dann selbst aufgebracht werden und ist später rückstandslos wieder ablösbar. Nicht nur aus bestehenden Archiven können die Skins gewählt werden, auch persönliche Fotos oder Grafiken können via Upload in den Konfigurator geladen werden. Zusätzlich kann ein Wallpaper (Hintergrundbild auf dem Bildschirm) definiert werden, so daß Vorder-und Rückseite des Gerätes gestaltet sind. Die Folie bietet zusätzlich Schutz vor Kratzern und Verunreinigungen – ein Argument, wenn das Gerät öffentlich zur Verfügung gestellt wird.
Eine schöne Möglichkeit, das Praxislogo aufzubringen und Praxis-iPads in der passenden Farbe zu gestalten. Zusätzlich ist wohl die Annahme nicht so abwegig, dass in dieser Art gelabelte iPads nicht so ohne weiteres gestohlen werden, im Gegensatz zu neutralen. Ein potenzieller Dieb wird vermutlich erwarten, dass die Folie permanent aufgebracht wurde. Clever, wie wir finden…
Die deutsche Seite ist zu finden unter Gelaskins-Deutschland oder bei Facebook (deutsch) oder Facebook (englisch).
Kreative Logoentwicklung: Praxis Balder in Hamm

Alles nur kein Zahn als Logo! Das ist glücklicherweise zu 95% der Wunsch unserer Kunden. Warum glücklicherweise? Weil ebenso 95% der öffentlich präsenten Praxen mit einem wie auch immer gearteten Zahn als Signet auftreten. Man stelle sich vor, alle Bierhersteller hätten das gleiche Logo, wie unterscheidbar wären sie wohl? Dieses Thema nehmen wir zum Anlaß, einmal die wichtigsten Merkmale eines guten Logos dar zu stellen. Es sollte verständlich, unverwechselbar, einprägsam und reproduzierbar sein. Um all diesen Anforderungen zu genügen, muss ein Zeichen bis auf sein Maximum reduziert werden. Einer der Gründe, weswegen es ein gutes Logo niemals für 100 Euro geben kann.
Um die Kunst des Weglassens zu beherrschen braucht es eine fundierte Ausbildung, Erfahrung und die meisterhafte Kanalisierung des kreativen Prozesses. Die Entwicklung wiederum braucht Zeit. Zeit für eine intensive Auseinandersetzung mit dem Unternehmen und dem Unternehmer, mit den Produkten des Unternehmens, seiner Philosophie und seinen Ansprüchen. All das kann in einem guten Logo begründet werden. Wäre das Unternehmen ein Mensch, dasLogo wäre die Quintessenz der Persönlichkeit. Bilder beispielsweise taugen nicht als Logos, allenfalls als Keyvisuals. Warum das so ist? Nun, ein Bild enthält zu viele Elemente, zu viele Farben und es ist nicht in allen Medien gleich reproduzierbar. Nicht zuletzt sollte ein gutes Logo zeitneutral sein und nicht aktuellen Trends und Modeerscheinung folgen. Um die Merkbarkeit zu erhöhen empfiehlt es sich, wenn das Logo eine Geschichte hat, wenn man erzählen und erklären kann was es zu bedeuten hat, denn Geschichten merkt sich jeder Mensch am besten. Haben Sie ein gutes Logo? Wir zeigen Ihnen heute selbiges, das wir für unseren Kunden die Praxis Balder in Hamm entwickelt haben, die wir gemeinsam mit Dentsply Friadent betreuen. Es handelt sich um eine City-Praxis, die sehr zentral liegt, die Linien erinnern an Fahrspuren, die sich in der Mitte treffen. Sie symbolisieren gute Erreichbarkeit, die Stadt- und Autobahnen. Weiterhin arbeitet die Praxis in vier Bereichen, daher werden vier Farben verwendet. Alles läuft auf ein Zentrum hin, sowohl geografisch als auch in der Behandlung: Gesundheit, Wohlbefinden und Agilität des Patienten. Eine runde Sache, wie wir finden, und eindeutig unterscheidbar.
WHITEVISION mit überdurchschnittlichem Produktionsstandard

Wie schon im vorigen Artikel beschrieben, ist die Produktion der Drucksachen eine hochanspruchsvolle Aufgabe für Grafik und Druckvorstufe/Reinzeichnung. Wie uns sicher alle Kollegen bestätigen werden, kann man gefühlt 1001 Fehler dabei machen und oft kommt es auf Feinheiten an, die den schmalen Grat zwischen optimal und suboptimal beschreiben. Sie kennen das aus Ihrem eigenen Fachgebiet: da genügt ein kleiner Fehler und die Arbeit von Stunden ist zunichte, respektive der Empfänger mit dem Produkt nicht zufrieden. Um unsere Prozeßqualität weiter zu erhöhen und unsere Standards auf hohem Niveau zu halten ist regelmäßige Qualitätssicherung notwendig. Die Technik entwickelt sich weiter, es existieren ständig neue Möglichkeiten. Wir haben unsere Druckvorstufe daher auf höchstem Niveau zertifizieren lassen und können Ihnen so die Sicherheit eines Fachbetriebes bieten. Die Weiterbildung unserer Mitarbeiter und die ständige Optimierung unserer Standards, sowie die Leistungsfähigkeit unserer Agenturdrucksysteme liegen somit weit über dem Durchschnitt anderer Agenturen unserer Größe und Struktur.
Erfolg von Anfang an
Unter dem Titel Dental Success lanciert der OEMUS Verlag, der unter anderem das Fachmagazin ZWP herausgibt, derzeit seinen digitalen Ratgeber zu den Themen Niederlassung und Praxisgründung. Verschiedene Autoren, die auch für die ZWP-Ausgaben schreiben, haben sich hier mit diversen relevanten Themen befasst, die um einen der entscheidensten Meilensteine einer zahnärztlichen Karriere kreisen: die eigene Praxis. Nicht nur die medizinischen und menschlichen Wünsche und Ziele sind hier relevant, auch finanzielle und strategische Punkte kommen zum Tragen. Immer wieder in unserer langjährigen Beratungspraxis stellen wir fest, dass der Unternehmer Arzt selbst gefordert ist, sich die entsprechenden Kenntnisse und Expertisen zu eigen zu machen. In der Regel sind hierzu eine Reihe Spezialisten der unterschiedlichen Fachbereiche angetreten, ihr Wissen auf eine Branche zu spezialisieren die noch sehr heterogen mit ihrem unternehmerischen Auftrag umgeht, ja, diesen gar als in Konflikt zu ihrem Heilauftrag stehend empfinden.
Werkzeuge wie der ZWP-Ratgeber Dental Success helfen dabei, sich Orientierung zu verschaffen und im Zweifelsfall die Richtigen um Rat zu fragen. Auch vor dem Web 2.0 wurde nicht halt gemacht: in der Facebook-Gruppe Dental Success Mitglied werden bedeutet, im Rahmen des regelmäßigen Nachrichten-Streams auf dem Laufenden gehalten zu werden.
Ein kleiner Ausflug zum Thema Unterhaltsrecht bei Ärzten
Unser Partner für Medizinrecht und Faktenfragen, die Kanzlei Lyck & Pätzold in Bad Homburg, titelte kürzlich in seinem Blog “Einmal Chefarztgattin, immer Chefarztgattin – Lebensstandarderhaltung vs. Eigenverantwortlichkeit”. Wir finden diese Betrachtung sehr interessant, wenn auch die Unterhaltsreform bereits zum 01.01.2008 in Kraft trat, denn, so RA Pätzold in seinem Text: diese Regelung könne auch auf Altfälle anwendbar sein, die vor diesem Datum relevant waren. Drum prüfe wer sich ewig bindet, ob sich nicht doch ein Ehevertrag findet… Den Artikel der Medizinanwälte können Sie hier im Original lesen.
Ein Zwischenbericht
Es wird mal wieder Zeit für einen kleinen Zwischenbericht, um die treuen Leser unseres kleinen Blogs über die Vorgänge in der Agency auf dem Laufenden zu halten.
Aktuell entwickeln sich viele schöne Projekte in ganz Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Österreich, Italien und Schweden. Man könnte sagen, WHITEVISION goes global – oder zumindest european. Das zeigt uns, dass wir mit den Themen Praxismarketing, Corporate Design und Außenauftritt auf hohem Niveau für unsere Ärzte auf dem richtigen Weg sind. Das wichtigste daran ist für uns, dass wir Spaß an unserer Arbeit haben und unseren Kunden einen echten Mehrwert bieten können.
Wir freuen uns über Anrufe zufriedener Kunden, die glücklich sind mit ihren neuen Materialien, mit ihren Logos, Farben, ihren Webseiten, Flyern und Broschüren. Wir freuen uns, funktionierende Design-Lösungen präsentieren zu können, die sowohl durch Form als auch Funktion begeistern, freuen uns über Praxen, denen unter anderem durch unser Zutun gelungen ist, ein neues Unternehmensbewußtsein zu entwickeln und denen wir gemeinsam mit unseren Partnern helfen konnten und können, ihre Vision einer Arztpraxis oder Praxisklinik um zu setzen – nicht nur schön, sondern auch effizient und erfolgreich. Gleichwohl sind wir ein Rädchen im Getriebe, denn nur das Zusammenspiel mit Rechtsanwälten und Beratern, Banken, Trainern, Einrichtern und Architekten erreicht den optimalen Mehrwert für die Praxis.
Interessiert? Dann rufen Sie uns an. Wir freuen uns auf Sie – und dann auch mit Ihnen…








